Das Dr. Spitzbart Seminar

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Hallo zusammen,

wer mich und Spicy Zero schon etwas länger verfolgt, weiß, dass mich eine Frage immer wieder beschäftigt:

Was können wir selbst dafür tun, möglichst lange gesund, leistungsfähig und zufrieden zu leben?

Dabei geht es mir nicht darum, das Altern aufzuhalten. Es geht vielmehr darum, die Jahre, die wir haben, möglichst lange mit Energie, körperlicher Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbringen. Genau deshalb probiere ich immer wieder Neues aus, lese Bücher, beschäftige mich mit Ernährung, Sport, und Mindset, absolviere Weiterbildungen und besuche Seminare.

Dieses Mal führte mich meine Reise nach Nürnberg zum Dr. Spitzbart Seminar und eines kann ich vorwegnehmen: Es war ein unglaublich vollgepackter Tag mit vielen Informationen, neuen Denkanstößen und gleichzeitig einer interessanten Bestätigung für vieles, was ich bereits seit Jahren in meinen eigenen Lifestyle integriere.

6:45 Uhr – der Tag beginnt mit einer Blutabnahme

Ausschlafen war an diesem Morgen nicht angesagt. Bereits um 6:45 Uhr startete der Seminartag mit der Blutabnahme und genau das fand ich an dem Konzept besonders spannend. Es sollte nicht ausschließlich um allgemeines Wissen über Gesundheit gehen, sondern auch um die eigene IST-Situation. Denn wir alle haben ein bestimmtes Bild von uns selbst.

Ich ernähre mich gesund.

Ich treibe Sport.

Ich fühle mich fit.

Ich schlafe gut.

Ich habe keinen Stress.

Aber entspricht unsere persönliche Wahrnehmung tatsächlich immer der Realität? Genau hier können objektive Gesundheitsdaten interessant werden. Blutwerte können, abhängig von den untersuchten Parametern und immer im jeweiligen medizinischen Kontext, zusätzliche Hinweise liefern, die man anhand des eigenen Körpergefühls möglicherweise überhaupt nicht bemerkt.

Das Ziel für mich war deshalb klar: Am Ende des Tages wollte ich das neu vermittelte Wissen mit meiner eigenen IST-Situation verbinden und daraus mögliche Optimierungen für meinen Lifestyle ableiten.

Erst Blutabnahme, dann Frühstück

Nach der Blutabnahme ging es zum Frühstücksbuffet im Hotel Schindlerhof in Nürnberg. Nach dem frühen Start tat die erste Stärkung natürlich gut. Gleichzeitig war die Blutabnahme für mich ein passender Einstieg in den Tag. Denn sie machte deutlich, worum es im weiteren Verlauf des Seminars gehen sollte: Nicht erst dann reagieren, wenn offensichtlich etwas nicht stimmt, sondern möglichst früh hinschauen.

Vorbeugen statt reparieren

Aus meinem beruflichen Umfeld kenne ich einen vergleichbaren Ansatz unter einem anderen Begriff: vorbeugende Instandhaltung.

Eine technische Anlage wartet man schließlich idealerweise nicht erst dann, wenn sie komplett ausgefallen ist. Verschleiß wird beobachtet, bestimmte Kennzahlen werden kontrolliert und Wartungen werden durchgeführt, bevor aus einer kleinen Abweichung ein großer Schaden entsteht. Natürlich ist der menschliche Körper wesentlich komplexer als eine Maschine. Trotzdem gefällt mir der Grundgedanke.

Warum beschäftigen sich viele Menschen erst intensiv mit ihrer Gesundheit, wenn Beschwerden entstanden sind?

Warum warten wir mit Bewegung, bis der Arzt uns sagt, dass wir uns mehr bewegen sollten?

Warum beschäftigen wir uns erst mit Ernährung, wenn bestimmte Werte auffällig werden?

Warum beginnen wir erst mit Stressmanagement, wenn wir uns bereits vollkommen ausgebrannt fühlen?

Für mich lautet eine der wichtigsten Botschaften des Tages deshalb: Gesundheit sollte nicht erst interessant werden, wenn Krankheit entsteht. Prävention bedeutet für mich, sich schon heute mit dem eigenen Körper und Lifestyle auseinanderzusetzen.

Dr. Spitzbart – Wissen mit Leidenschaft vermittelt

Neben den eigentlichen Inhalten hat mich während des Seminars besonders die Art von Dr. Michael Spitzbart beeindruckt. Es war seine Leichtigkeit, seine authentische Art, seine Überzeugung und vor allem die Leidenschaft, mit der er sein Wissen vermittelte.

Ich persönlich finde es immer faszinierend, Menschen zuzuhören, bei denen man merkt, dass sie für ihr Thema brennen. Komplexe gesundheitliche Zusammenhänge können schnell trocken und schwer verständlich werden. Umso wichtiger ist für mich die Fähigkeit, Wissen so zu vermitteln, dass man zuhören möchte und anschließend selbst Lust bekommt, sich intensiver mit einem Thema auseinanderzusetzen.

Genau dieses Gefühl hatte ich an diesem Tag.

Die drei Säulen eines langen Lebens

Ein Grundgedanke des Seminars lässt sich erstaunlich einfach zusammenfassen. Für ein möglichst langes und gesundes Leben spielen nach dem im Seminar vermittelten Ansatz insbesondere drei Bereiche eine wichtige Rolle:

Bewegung. Ernährung. Positives Denken.

Ich musste dabei etwas schmunzeln. Denn übersetzt in meine eigene Spicy-Zero-Sprache bedeutet das:

Ernährung – Sport – Mindset.

Genau mit diesen drei Begriffen beschäftige ich mich seit Jahren und um ehrlich zu sein: Ich fühlte mich während des Seminars in vielen Bereichen darin bestätigt, selbst bereits auf einem guten Weg zu sein.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ich alles perfekt mache, ganz im Gegenteil, für mich ist ein gesunder Lifestyle kein Zustand, den man irgendwann erreicht und anschließend abhaken kann. Ich sehe ihn vielmehr als kontinuierlichen Prozess und genau deshalb besuche ich Veranstaltungen wie dieses Seminar.

Bewegung – möglichst täglich und draußen

Ein wesentlicher Baustein war die regelmäßige Bewegung, idealerweise auch an der frischen Luft. Das passt perfekt zu meiner persönlichen Philosophie. Bewegung muss nicht immer bedeuten, jeden Tag ein hartes Training zu absolvieren und es muss nicht jeden Morgen ein 10-Kilometer-Lauf sein. Es muss auch nicht täglich das Fitnessstudio sein, entscheidend ist zunächst, Bewegung zu einem selbstverständlichen Bestandteil unseres Alltags zu machen. Für mich persönlich ist gerade die Bewegung in der Natur unglaublich wertvoll. Ich kann meinen Körper trainieren und gleichzeitig Abstand vom Alltag gewinnen. Genau deshalb finden beispielsweise auch viele meiner Personal-Training-Einheiten bewusst draußen statt.

Ernährung – was geben wir unserem Körper jeden Tag?

Der zweite große Bereich war natürlich die Ernährung. Im Seminar wurde unter anderem eine eiweißreiche und ketogen ausgerichtete Ernährungsweise thematisiert. Auch hier gab es für mich interessante Überschneidungen mit Themen, mit denen ich mich bereits selbst beschäftigt habe. Besonders wichtig finde ich dabei den Gedanken hinter der Ernährung: Was benötigt mein Körper eigentlich, um jeden Tag möglichst gut funktionieren zu können?

Proteine beziehungsweise Eiweiß spielen beispielsweise eine wichtige Rolle für den Erhalt und Aufbau von Muskelmasse und liefern essenzielle Aminosäuren. Gerade mit zunehmendem Alter wird der Erhalt der Muskulatur für mich immer interessanter. Muskeln sind eben nicht ausschließlich dafür da, am Strand gut auszusehen. Sie helfen uns, leistungsfähig und selbstständig zu bleiben.

Flüssigkeit – so simpel und trotzdem häufig unterschätzt

Ein weiterer Punkt klingt fast schon zu einfach: ausreichend trinken. Wir beschäftigen uns mit Supplements, speziellen Ernährungsformen und komplizierten Optimierungsstrategien und vergessen manchmal die absoluten Grundlagen. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist eine davon. Der individuelle Bedarf ist allerdings nicht für jeden Menschen identisch. Körpergröße, Ernährung, Temperatur, körperliche Aktivität und Schweißverlust spielen dabei beispielsweise eine Rolle. Gerade beim Sport merkt man schnell, dass pauschale Empfehlungen nicht jede Situation abdecken können.

Vitamine und Mikronährstoffe – messen statt einfach einwerfen

Besonders spannend finde ich das Thema Mikronährstoffe. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind an unzähligen Prozessen in unserem Körper beteiligt. Es ist von Vorteil die Blutwerte zu kennen um gezielt den Bedarf optimieren zu können.

Das Gehirn möchte ebenfalls gefordert werden

Ein weiterer Bereich des Seminars hat mich besonders angesprochen: die positive Forderung unseres Gehirns. Auch hier erkannte ich wieder viele Parallelen zu meiner eigenen Philosophie. Unser Ziel sollte aus meiner Sicht nicht darin bestehen, jeden Stress aus unserem Leben zu entfernen. Stress ist nicht automatisch schlecht, es gibt Herausforderungen, die uns wachsen lassen. Der entscheidende Unterschied liegt für mich darin, ob Belastungen dauerhaft überfordern oder ob wir Herausforderungen bewusst meistern und anschließend ausreichend regenerieren können.

Positives Denken – mehr als einfach nur gute Laune

Das Thema positives Denken darf aus meiner Sicht nicht damit verwechselt werden, Probleme einfach schönzureden. Es bedeutet für mich nicht, jeden Morgen aufzustehen und sich einzureden, dass alles perfekt ist. Vielmehr geht es darum, wie wir unsere Aufmerksamkeit ausrichten.

Welche Gedanken wiederholen wir jeden Tag?

Konzentrieren wir uns permanent auf das, was nicht funktioniert?

Oder erkennen wir auch, was bereits gut läuft und was wir selbst beeinflussen können?

Genau hier sehe ich auch die Verbindung zu meinem Besuch beim Dr. Joe Dispenza Progressive Retreat in Basel. Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Veranstaltungen und unterschiedliche Herangehensweisen und trotzdem taucht ein ähnlicher Grundgedanke auf: Unsere mentale Ausrichtung gehört für mich zu einem ganzheitlich gesunden Lifestyle dazu.

Die eigentliche Erkenntnis: Es ist erstaunlich simpel

Nach all den Informationen dieses langen Tages blieb bei mir am Ende eine überraschend einfache Erkenntnis hängen: Viele Grundlagen eines gesunden und langen Lebens sind gar nicht besonders kompliziert. Wir brauchen keine geheime Formel , denn wir müssen uns bewegen, unseren Körper sinnvoll ernähren, benötigen ausreichend Flüssigkeit, auf eine angemessene Versorgung mit essenziellen Nährstoffen achten. Wir brauchen Regeneration und müssen unser Gehirn fordern. Außerdem müssen wir lernen mit Stress umzugehen. Wir brauchen positive Erlebnisse und soziale Kontakte. Und wir sollten uns immer wieder Zeit nehmen, unseren aktuellen Lifestyle zu reflektieren.

Ernährung, Sport und Mindset – ich fühlte mich bestätigt

Vielleicht war genau das mein persönlich schönstes Learning aus dem Seminar. Ich fuhr nicht nach Nürnberg und dachte anschließend: Ich muss mein gesamtes Leben verändern. Stattdessen fuhr ich nach Hause und dachte: Viele Dinge, die ich bereits mache, ergeben weiterhin Sinn. Jetzt kann ich an den Details arbeiten. Das war ein gutes Gefühl!

Und jetzt bin ich auf meine Ergebnisse gespannt

Nach einem solchen Seminar kommt für mich der vielleicht interessanteste Teil erst noch. Die Theorie ist das eine, meine persönliche IST-Situation ist das andere. Deshalb bin ich unglaublich gespannt auf die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung.

Kurz und knackig: Sehr viele Werte waren im empfohlenen Bereich. Das machte mich richtig happy!

Mein Fazit zum Dr. Spitzbart Seminar

Ich bin unglaublich dankbar, dass mir dieses Seminar empfohlen wurde. Es war ein langer und informationsreicher Tag, der bereits um 6:45 Uhr mit einer Blutabnahme begann und mir viele neue Impulse gegeben hat. Besonders beeindruckt hat mich Dr. Spitzbarts authentische, leichte und leidenschaftliche Art der Wissensvermittlung. Gleichzeitig hat mich der Tag in meiner persönlichen Philosophie bestärkt. Gesundheit beginnt für mich nicht erst beim Arzt und Longevity bedeutet für mich nicht, irgendeinem geheimen Anti-Aging-Trick hinterherzulaufen. Es geht um die Dinge, die wir jeden einzelnen Tag beeinflussen können.

Ich werde immer mehr mein eigener Arzt.

Gesunde Grüße

Matthias

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